Presse

Ein ausgewogenenes Klangbild
Ungewöhnliche Instrumente waren zu bestaunen bei den zwei Mal ausverkauften Konzerten in der ehemaligen Reichsabtei Kornelimünster. [...] Die Bearbeitungen wirken sehr klangschön und idiomatisch und vermögen den Originalen neue und interessante Aspekte abzugewinnen...Das ist alles sehr gut zusammen, die Intonation ist blitzsauber, das Klangbild ausgewogen , die kompositorischen Strukturen liebevoll ausgearbeitet.
Aachener Zeitung 28.2.2012

Lupenrein und mit einer Portion Groove
Ganz schön bunt ist die neue CD des Arcadie Quartetts im Hinblick auf die Zusammenstellung der Werke wie auf die Aufmachung von Booklet und Cover. "Bazaar" ist denn auch der Titel dieser empfehlenswerten CD...Bei den modernen Stücken, vor allem bei Heike Beckmanns titelgebendem stück "Bazaar" mit seinen perkussiven effekten kommt noch eine gehörige Portion Groove dazu. Klanglich ist die Aufnahme tadellos.
Aachener Zeitung 9.2.2012

Mit dem arcadie quartett lässt es sich sogar Schlittschuh laufen
Der Titel des Konzerts "Von den Sternen hergeweht ins irdische Getümmel" passte bestens sowohl zur stürmischen Stimmung der Natur als auch zum vorweihnachtlichen Getümmel, dem die etwa 100 Zuhörer für zwei Stunden in die abwechslungsreiche Welt der Flöten entflohen waren..
Frankfurter Neue Presse 6.1.2012

Flötenmusik "wie wunderbares Singen"
Aus dem Chorraum der Bislicher St. Johannes-Kirche strömten wunderbar singende Flötenklänge in den Kirchenraum und schufen eine anregend besinnliche Atmosphäre. Ein außergewöhnlich facettenreiches Programm stimmte die Zuhörer des Konzertsonntags von Pro musica auf die Adventszeit ein...[s.u. ausführliche Kritik]
Rheinische Post 5.12. 06

Harmonie gegen die Hektik zum Auftakt der Weihnachtszeit
Robert Schumanns Albumblätter Winterszeit I und II charakterisierten mit getragener Strenge und ausgelassener Freude herrlich die beiden Gesichter der Saison. Eindrucksvoller noch gerieten Wolfgang Amadeus Mozarts Variationen über "Ah, vous dirai-je Maman". mit außerordentlich verspielten Passagen, stetig abwechselnden Führungsmelodien und Solopassagen sowie permanenten überraschenden Wendungen verlangte das detailverliebte wie dynamisch ausdrucksstarke Werk von den Musikern akribische Disziplin.
Aachener Zeitung 4.12.2006

Versiert und bestens eingespielt
Texte und Musik zu kombinieren - diese Programmidee hat sich bei den vom Kulturkreis veranstalteten Konzerten seit Jahren bewährt. Diesmal gelang ein echtes Gesamtkunstwerk, denn die Lesungen von Mona Creutzer und die Musik des Arcadie-Quartetts widmeten sich gleichermaßen dem Thema "Arkadien"...Susanne Schrage, Judith Konter, Matthias Schmidt und Thomas Brinkmann, vier Flötisten aus dem Aachener Raum, sind seit Jahren als Quartett zusammen und spielen in stimmigen Programmen Flötenmusik und Bearbeitungen aus alter und neuer Zeit....
KStA, 5.9.06

...Die Illusion einer paradiesischen Landschaft beschwört auch Marc Berthomieu auf bezwingende Weise in "arcadie" herauf. Lustvoll gaben sich die vier Musiker hier den musikalischen Bildern hin, die der Komponist vor dem inneren Auge entstehen läßt. "La syrinx magique entfaltete dabei den größten Zauber....
Kölner Rundschau, 5.9.06

Musik zwischen Leben und Tod
Wie soll man umgehen mit dem, was unweigerlich kommt, am Ende des Lebens? Denkanstöße hierzu gaben jetzt das Arcadie Quartett und die Schauspielerin Eva Weissenböck in der Aula Carolina...In der Hoffnung auf einen fröhlichen Abend kam sicherlich niemand der rund 250 Besucher in die Aula in der Pontstraße. Die meisten verließen ihn aber mit einem Lächeln und gut gelaunt...ein überaus gefühlvoller musikalisch-poetischer Abend zum Thema "Leben und Tod", mal melancholisch, mal heiter, skurril oder sarkastisch...
AN, 30.3.05

...mit gestochener Präzision, künstlerischer Sensibilität und feiner Abstimmung untereinander...[s. u. ausführliche Kritik]
Hamm, 8.3.2003

Vier Musiker die alle Spielarten ihrer Instrumente, vom Piccolo bis zur Baßflöte, hervorragend beherrschen und sich besonders durch das bis in feinste Nuancen abgestimmte Zusammenspiel auszeichnen.
Rheinische Post, 12.3.2002

Im prachtvollen Festsaal im Couvenmuseum konnten die romantischen Gedichte und Musikstücke ihre Wirkung entfalten. Rezitation und Musik waren ideal aufeinander abgestimmt und fanden ihren Widerhall in den Landschaftsszenen der Wandgemälde.
Aachener Nachrichten, 2.5.2002 

[...] Die Bearbeitung von Mozarts Andante für eine Orgelwalze traf mit ätherischem Kolorit [...] ins Schwarze. Manchmal silbrig überfein wie eine Glasharfe, manchmal panflötengefärbt, erschien dieses Werkchen wie ein Spaziergang durchs Musikinstrumenten-Museum. [...] vier Musiker, die es verstanden hatten, in charmanter Conférence Wissenslücken zu füllen und um Sympathie auch für Neutöner zu werben..
OHZ, 1.4.1998

Ein Konzert allererster Güte präsentierte das Arcadie-Quartett. Die vier hochqualifizierten Musiker beeindruckten durch ihr äußerst harmonisches Zusammenspiel die Zuhörer. [...] spielte das Quartett auf höchstem Niveau, meisterte schwierigste Passagen und seine Mitglieder verstanden sich blind.
NRZ, 3.10.1995

[...] bereitete das sensible, homogene, meisterliche Spiel der Vier einen Hörgenuß, der das Konzert zu einem echtem Aha-Erlebnis werden ließ.
AVZ, 6.9.1995

Ausführliche Kritiken:

Flötenmusik "wie wunderbares Singen"
Aus des Schnees Einsamkeit steigt's wie wunderbares Singen" heißt es in Joseph von Eichendorffs Gedicht "Weihnacht". Aus dem Chorraum der Bislicher St. Johannes-Kirche strömten wunderbar singende Flötenklänge in den Kirchenraum und schufen eine anregend besinnliche Atmosphäre. Ein außergewöhnlich facettenreiches Programm stimmte die Zuhörer des Konzertsonntags von Pro musica auf die Adventszeit ein Neben wohlig warmen Klängen des Arcadie-Flötenquartetts Aachen gab's Gedichte und literarische Auszüge zur Winter- und Weihnachtszeit. Neben Eichendorff wurden Heine, Heinz Erhardt und Thomas Mann rezitiert. Im Mittelpunkt stand aber die Musik. Die instrumentale Bandbreite der Flöte zeigten Judith Konter, Susanne Schrage, Matthias Schmidt und Thomas Brinkmann. Sie wechselten sich im Spiel der Bass-, Alt- und Piccoloflöte ab und umkreisten thematisch die Vorweihnachtszeit. Zart wiegend intonierten die musiker im "Ricercar pro tempore adventus" von Joh. K. F. Fischer das Weihnachtslied "Joseph, lieber Joseph mein". Das "Concerto Noel Allemand" überzeugte durch die präzise artikulierte Ornamentik. Den Höhepunkt hatten sich die Musiker bis zum Schluss aufbewahrt. Mit den Albumblättern von Schumann und den Variationen "Ah, vous dirai-je maman" von Mozart bestch das Quartett durch spannungsgeladene nuancierte Darbietung. Die beiden Werke wurden von Gottfried Stein für das Arcadie Quartett arrangiert und kamen in Bislich erstmals zur Aufführung. In dem "Winterzeit" betitelten Albumblatt Schumanns leuchteten die Begleitstimmen die tiefen Register der Flöte aus, während die erste Flöte einen Kontrast dazu formulierte. Die enorme Farbigkeit des Ensembles ließ in Mozarts Variationen über "Morgen kommt der Weihnachtsmann" die immer wiederkehrende melodie in je neuem Licht erstrahlen. Brilliant.
Rheinische Post 5.12. 06


Reichtum der Flötenmusik

Das Quartett „Arcadie“ bot auf Schloss Heessen wieder ein originelles und hochkarätiges Konzert: Gestochene Präzision und künstlerische Sensibiliät

Hamm Dieses Mal mussten zusätzliche Stühle aufgestellt werden, um den Besucheransturm zu bewältigen: Es hat sich herumgesprochen, dass die letzten Heessener Schlosskonzerte nicht nur originell, sondern auch von hoher künstlerischer Qualität waren. In diese Erwartungshaltung reihte sich das Aachener Flöten-Quartett „Arcadie“ nahtlos ein. Mit gestochener Präzision, künstleischer Sensibilität und feiner Abstimmung untereinander spielten Judith Konter, Susanne Schrage, Thomas Brinkmann und Matthias Schmidt auf.
Dabei lernte das Publikum neben der normalen Quer- und Piccolo-Flöte auch die Alt- und Bassflöte dieser Instrumentengattung kennen. Das Repertoire des Flöten-Quartetts reichte über vier Jahrhunderte bis in die Neuzeit. Die Präsentation moderner Flötenmusik bewies Mut und Können, stellte aber zugleich eine Bereicherung des Programms dar und sorgte für reichhaltigen Gesprächsstoff. Dazu zeigte dieser Kammermusikabend, welche Möglichkeiten in der Querflöte stecken.

Im gemächlichen Tempo begann der Abend mit drei Sonaten von Cesario Gussago (1550-1612). Ursprünglich für das Zink und Posaunen geschrieben, ließ das Stück die Besetzung offen, so dass hier die erste Begegnung mit Alt- und Bass-Querflöte stattfinden konnte. In Felix Mendelssohn-Bartholdys „Vier Liedern ohne Worte“ – von Stein arrangiert – wurden die gefühlvollen Melodiebögen nahtlos vom Quartettpartner übernommen. Beim „Venezianischen Gondellied“ schepperten die flachen Wellen gegen das Boot, während sich über den begleitenden Unterbau im 6/8tel-Takt das Liebeslied des Gondoliere in der Führungs-Flöte darüberschwang.

Die drei Quartette der 1931 geborenen Russin Sofia Gubaidulina waren eine Bereicherung des Programms – wobei es „den talentierten Zuhörern überlassen blieb, welche Bilder in ihnen entstehen.“ Und die waren mannigfach, reichten von schroff gegeneinander gesetzten Einzeltönen und kurzen Tonfolgen in schriller Disharmonie bis zu klagenden Tönen. Der Beifall war hier kürzer, das Gemurmel stärker, die Pausendiskussion lebhafter.

Aus Rossinis insgesamt 23“Quelques Riens“ wurden fünf „Nichtse“ ausgewählt: Mit spitzfindigen musikalischen musikalischen Schnörkeleien brillierte die Piccolo-Flöte in den höchsten Tönen. Die Bassflöte übernahm mit ihrem weichen Tiefton die Führungsstimme im nächsten Satz. Mit lustigen Einfällen und triolenreichen Gedankensplittern gespickt war die Nummer drei.

Nach der Pause trat Mozart mit einem Andante „für eine Walze in eine kleine Orgel“ auf den Plan. Der Franzose Marc Berthomieu, der dem Quartett „Arcadie“ mit einem gleichnamigen Stück auch den namen gab, hat mit seiner Komposition „Les Chats“ in impressionistischer Manier ein originales Flötenstück geschrieben, das hervorragend übergebracht wurde.

Mit der zeitgenössischen Komponistin Heike Beckmann entführte das Quartett die Zuhörer nach Madeira; Emil Waldteufels „Schlittschuhläufer“ beschloss im beschwingten Walzertakt den Abend. Mit dem Lächeln von Charles Chaplins „Smile“ als Zugabe verabschiedeten sich die Flötisten.
Hamm 8.3.2002

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